Siloinspektion für Wartung, Reinigung und Instandhaltung

Eine Siloinspektion hilft, den sichtbaren Zustand von Wandflächen, Auskleidungen, Trichtern und Einbauten zu erfassen. Wo haben sich Materialien angelagert? Welche Oberflächen sind auffällig? Welche Bereiche sollten bei der nächsten Reinigung oder Instandhaltung genauer untersucht werden?

DroneTech Solution unterstützt Betreiber und Fachbetriebe mit einer visuellen Zustandsdokumentation. Mit Drohnen nehmen wir geeignete Innenräume und äußere Silobereiche auf. Zugeordnete Übersichts- und Detailbilder machen die Ergebnisse für Ihre weitere Bearbeitung nachvollziehbar.

Innenzustand überblicken

Wandbereiche, Silokopf und Auslauf werden nach vereinbartem Umfang dokumentiert. Einzelne Beobachtungen bleiben ihrem Aufnahmebereich zugeordnet.

Zugangsaufwand reduzieren

Für geeignete Bildaufnahmen kann ein Zugang über Gerüst oder Seiltechnik teilweise entfallen. Die Vorbereitung richtet sich nach dem jeweiligen Silo.

Veränderungen verfolgen

Wiederkehrende Aufnahmen ermöglichen den Vergleich bekannter Stellen. Auch der sichtbare Zustand nach einer Reinigung oder Instandsetzung lässt sich festhalten.

Reinigung vorbereiten

Sichtbare Anhaftungen und Ablagerungen helfen, den Reinigungsbedarf räumlich einzugrenzen und betroffene Bereiche mit dem Fachbetrieb abzustimmen.

Was bringt eine Siloinspektion?

Eine Siloinspektion schafft eine gemeinsame Informationsgrundlage für Betrieb, Reinigung und Instandhaltung. Entscheidend ist nicht allein, ob eine Auffälligkeit sichtbar wird. Ebenso wichtig sind ihre Lage, der Zusammenhang mit angrenzenden Bauteilen und die Frage, welche weiteren Informationen benötigt werden.

Reinigungsbedarf räumlich eingrenzen

Anbackungen und Rückstände verteilen sich nicht zwangsläufig gleichmäßig im Silo. Sie können einzelne Wandbereiche, Übergänge oder den Auslauf betreffen. Aufnahmen helfen, diese Verteilung festzuhalten und mit dem Reinigungsbetrieb zu besprechen.

Dabei lässt sich unterscheiden, welche Oberflächen bereits sichtbar sind und welche durch Material verdeckt bleiben. Nach der Reinigung können zuvor verdeckte Bereiche erneut aufgenommen werden. So entsteht eine nachvollziehbare Grundlage für die Entscheidung, ob zusätzliche Kontrollen oder weitere Arbeiten erforderlich sind.

Auffälligkeiten mit dem Betriebsverhalten abgleichen

Sichtbare Materialansammlungen können im Zusammenhang mit ungleichmäßigem Materialfluss oder Störungen beim Austrag stehen. Die Bilder helfen, betriebliche Beobachtungen einem bestimmten Silobereich zuzuordnen.

Beispielsweise kann die Betriebstechnik prüfen, ob wiederkehrende Anhaftungen an derselben Stelle auftreten oder ob ein bekannter Problembereich nach einer Maßnahme erneut auffällig wird. Die Ursache lässt sich daraus nicht automatisch bestimmen. Die Dokumentation ergänzt jedoch die vorhandenen Prozessinformationen und erleichtert die weitere Untersuchung.

Stillstände und Fachkontrollen besser vorbereiten

Wenn Aufnahmebereiche und sichtbare Auffälligkeiten vorab bekannt sind, können zuständige Fachpersonen ihren Einsatz konkreter vorbereiten. Sie erkennen beispielsweise, welche Wandzone, welcher Übergang oder welches Bauteil näher untersucht werden soll.

Das unterstützt die Abstimmung über benötigte Zugänge, zusätzliche Prüfverfahren und die Reihenfolge weiterer Arbeiten. Bei mehreren Silos sorgt eine einheitliche Dokumentationsstruktur außerdem dafür, dass Ergebnisse objektbezogen verglichen und weitergegeben werden können.

Welche Bereiche umfasst die Siloinspektion?

Abgeplatzte Beschichtung an einer Siloinnenwand mit freiliegendem Untergrund und rostfarbenen Spuren
KI-generiertes Symbolbild

Innenwände, Beschichtungen und Auskleidungen

Die Innenwand ist je nach Lagergut und Betrieb unterschiedlichen Beanspruchungen ausgesetzt. Bei einer visuellen Siloinspektion dokumentieren wir beispielsweise sichtbare Korrosionsspuren, beschädigte Beschichtungen und auffällige Auskleidungselemente. Bei Betonoberflächen können erkennbare Rissverläufe, Abplatzungen und Feuchtigkeitsspuren hinzukommen.

Neben einzelnen Auffälligkeiten betrachten wir auch deren Umgebung. Liegt die Stelle an einem Materialübergang? Sind benachbarte Bereiche ähnlich verändert? Wird die Oberfläche durch Rückstände verdeckt?

Diese Zusammenhänge sind für die weitere Untersuchung häufig hilfreicher als ein einzelnes, nicht zugeordnetes Detailbild. Die verbleibende Wanddicke oder die Tiefe eines Schadens werden durch die Kameraaufnahme nicht bestimmt.

Anbackungen, Trichter und Auslaufbereiche

Im unteren Silobereich treffen Wandflächen, Trichtergeometrie und Austragseinrichtungen aufeinander. Sichtbare Anhaftungen können dort Querschnitte verändern und die Beurteilung angrenzender Oberflächen erschweren.

Wir dokumentieren die einsehbaren Bereiche und halten fest, wo Materialansammlungen, auffällige Übergänge oder sichtbare Veränderungen an Einbauten auftreten. Die Bilder unterstützen die Abstimmung über weitere Reinigung und Untersuchung.

Eine erneute Aufnahme nach ausgeführten Arbeiten kann zeigen, welche Flächen freigelegt wurden und wie der sichtbare Ausgangszustand für den weiteren Betrieb aussieht. Die Entfernung von Anbackungen und die Beurteilung ihrer Stabilität bleiben Aufgaben entsprechend qualifizierter Fachbetriebe.

Blick in einen Silotrichter mit Materialanhaftungen und zentralem Auslaufbereich
KI-generiertes Symbolbild
Blick nach oben auf die Dachunterseite eines Silos mit Tragkonstruktion und Einbauten
KI-generiertes Symbolbild

Silokopf, Dachunterseite und Einbauten

Am Silokopf können Dachunterseiten, Befüllbereiche, Halterungen und weitere sichtbare Einbauten aufgenommen werden. Durch vorhandene Öffnungen sind diese Stellen häufig nur aus wenigen Blickrichtungen einsehbar.

Die Drohne kann bei geeigneter Innengeometrie zusätzliche Perspektiven liefern. Das erleichtert die Dokumentation von Oberflächenveränderungen, Ablagerungen und auffälligen Verbindungen.

Auch sichtbare Anhaftungen an Messsonden oder anderen Einbauten können festgehalten werden. Ob ein Sensor korrekt arbeitet oder eine Sicherheitseinrichtung ihre Funktion erfüllt, muss durch die dafür vorgesehenen Kontrollen festgestellt werden.

Außenhülle, Dach und sichtbare Anschlüsse

Die äußere Siloinspektion ergänzt die Innenaufnahmen um Mantelflächen, Dachbereiche, Verkleidungen und sichtbare Anschlüsse. Je nach Objekt können auch zugängliche Stützen und Anbauteile in den Aufnahmeumfang aufgenommen werden.

Erkennbar sein können beispielsweise Korrosionsspuren, beschädigte Beschichtungen, auffällige Verformungen und Veränderungen an Übergängen. Übersichtsaufnahmen zeigen, wo sich die jeweilige Beobachtung am Silo befindet.

Bei mehreren Anlagen stimmen wir Objektkennzeichen und Aufnahmebereiche einheitlich ab. Für angrenzende Hallen, Gebäude und weitere technische Außenanlagen bieten wir ergänzend eine Industrieinspektion an.

Außenansicht eines Silos mit Mantelfläche, Dach und sichtbaren Anschlüssen
KI-generiertes Symbolbild

Siloinspektion mit Begehung, Zugangstechnik oder Drohne

Die geeignete Methode richtet sich nach der benötigten Information. Bei einer direkten Untersuchung können Fachpersonen Bauteile unmittelbar betrachten, berühren oder mit Messgeräten prüfen. Dafür können beispielsweise Gerüste, Seilzugänge oder geeignete Befahreinrichtungen erforderlich sein.

Die Siloinspektion mit Drohne ergänzt diese Verfahren um eine bewegliche Kamera. Für reine Bildaufnahmen können dadurch bestimmte direkte Zugänge entfallen. Besonders interessant ist das bei hohen Wandflächen, Dachunterseiten und schwer einsehbaren Übergängen.

Benötigte InformationBeitrag der Drohnenaufnahme
Sichtbarer OberflächenzustandÜbersichts- und Detailbilder der vereinbarten Bereiche
Lage von Anhaftungen und RückständenZuordnung zu Wandzonen, Trichter und Einbauten
Sichtbarer Zustand nach ArbeitenErneute Aufnahme zuvor dokumentierter Bereiche
Materialstärke, Dichtheit oder TragfähigkeitBilddaten zur Orientierung; zusätzliche Prüfungen beziehungsweise Berechnungen erforderlich

Für geeignete Innenräume setzen wir eine DJI Avata 2 mit zusätzlicher Beleuchtung ein. Außenbereiche können mit hochauflösenden Sicht- und Zoomaufnahmen ergänzt werden. Weitere Informationen zum Verfahren finden Sie bei unserer Drohnen-Inneninspektion.

Welche Voraussetzungen werden vor dem Einsatz geklärt?

Für eine aussagekräftige Aufnahme müssen die gewünschten Bereiche erreichbar und ausreichend sichtbar sein. Eine passende Öffnung allein reicht dafür nicht aus. Wir berücksichtigen auch die Innengeometrie, Einbauten, Oberflächenstruktur, Beleuchtung und Funkverbindung.

Bei Innenaufnahmen planen wir einen entleerten, stillgesetzten und entsprechend vorbereiteten Bereich. Angaben zum bisherigen Lagergut, zu Rückständen und zu betrieblichen Besonderheiten gehören deshalb zur Einsatzvorbereitung.

Staub, verdeckende Anhaftungen oder ungeeignete Sichtbedingungen können den Aufnahmeumfang begrenzen. Unsere aktuelle Ausrüstung ist nicht für explosionsfähige Atmosphären vorgesehen. Die technische Eignung und erforderliche Vorbereitung werden mit dem Betreiber vorab abgestimmt.

Wie sieht die Dokumentation einer Siloinspektion aus?

Die Dokumentation soll auch für Personen verständlich sein, die bei der Aufnahme nicht anwesend waren. Dazu müssen sich Objekt, Aufnahmebereich und Detailbild eindeutig miteinander verbinden lassen.

Wir legen deshalb vorab fest, wie Ihr Silo gegliedert wird. Vorhandene Anlagenkennzeichen und Zeichnungen können übernommen werden. Ergänzend lassen sich beispielsweise Silokopf, Wandzonen, Trichter und Auslauf mit vereinbarten Bereichsbezeichnungen versehen.

Aufbau des Bildberichts

BestandteilInhalt und Nutzen
Objekt und AuftragSilobezeichnung, Aufnahmedatum, Anlass und vereinbarter Umfang
BereichsübersichtOrientierung anhand vorhandener Unterlagen, einer Bezugsskizze oder geeigneter Übersichtsbilder
Dokumentierte BeobachtungenBefundnummer, Bereichsbezeichnung und kurze Beschreibung des sichtbaren Zustands
BildnachweiseZugeordnete Übersichts- und Detailbilder; gegebenenfalls Verweise auf Videosequenzen
ErfassungsgrenzenNicht erreichbare, verdeckte oder nur eingeschränkt aufgenommene Bereiche
FolgeaufnahmenVerknüpfung mit bekannten Stellen aus einer früheren Dokumentation

Datenübergabe und weitere Verwendung

Sie erhalten den vereinbarten PDF-Bildbericht und die zugehörigen Bilddateien. Nach Vereinbarung ergänzen ausgewählte Videosequenzen und eine Befundliste als CSV- oder Excel-Datei die Übergabe.

Die Liste kann beispielsweise Objektkennzeichen, Bereich, Befundnummer, Beobachtung und Bildverweis enthalten. Damit lassen sich die Informationen leichter an Reinigung, Instandhaltung und Prüfpersonal weitergeben.

Wir beschreiben den aufgenommenen Zustand. Eine verbindliche Schadensklassifizierung, statische Bewertung oder Aussage über den sicheren Weiterbetrieb ist eine zusätzliche fachliche Aufgabe. Wenn bestimmte Aufnahmen für eine Prüfstelle benötigt werden, stimmen wir deren Anforderungen vorab ab.

So läuft Ihre Siloinspektion ab

1. Untersuchungsziel und Umfang festlegen

Zu Beginn klären wir, welche Informationen Sie benötigen. Geht es um Anbackungen, auffällige Innenwände, die Vorbereitung einer Reinigung oder die Dokumentation nach einer Instandsetzung?

Sie stellen vorhandene Fotos, ungefähre Abmessungen, Angaben zum Lagergut und bekannte Auffälligkeiten bereit. Daraus grenzen wir die gewünschten Aufnahmebereiche und den Lieferumfang ab.

2. Machbarkeit und Einsatzvorbereitung abstimmen

Wir prüfen die verfügbaren Zugänge und die beschriebenen Innenverhältnisse. Gemeinsam mit dem Betreiber stimmen wir die notwendige Vorbereitung und ein geeignetes Zeitfenster ab.

Dabei wird auch festgelegt, welche Unterlagen und Bereichsbezeichnungen für die Dokumentation verwendet werden. Falls bestimmte Stellen voraussichtlich nicht erreichbar sind, berücksichtigen wir das bereits bei der Planung.

3. Übersichts- und Detailaufnahmen erstellen

Die Aufnahme orientiert sich an den vereinbarten Bereichen. Übersichten zeigen die räumlichen Zusammenhänge; ergänzende Detailansichten dokumentieren ausgewählte Oberflächen und Auffälligkeiten.

Die tatsächlich erreichten Bereiche sowie Einschränkungen werden festgehalten. Ändern sich die Bedingungen vor Ort, stimmen wir notwendige Anpassungen am Aufnahmeumfang ab.

4. Bilddaten sichten und Bericht aufbereiten

Anschließend ordnen wir die Aufnahmen den jeweiligen Objekten und Bereichen zu. Relevante Bilder werden ausgewählt, Beobachtungen beschrieben und mit nachvollziehbaren Bildverweisen verbunden.

So entsteht die vereinbarte Dokumentation für Ihre weitere Bearbeitung. Eine ergänzende Befundliste kann die Übersicht über mehrere Bereiche oder mehrere Silos erleichtern.

5. Ergebnisse übergeben und Folgetermine vorbereiten

Sie erhalten die abgestimmten Dateien und Unterlagen. Bei Bedarf erläutern wir die Bildzuordnung und stimmen ab, welche Stellen bei einer späteren Aufnahme erneut betrachtet werden sollen.

Werden Bereichskennzeichen über mehrere Termine beibehalten, können bekannte Auffälligkeiten und zwischenzeitlich bearbeitete Stellen leichter wiedergefunden werden.

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Siloinspektion für Ihre Anlage anfragen

DroneTech Solution

Sie möchten den Innenzustand Ihres Silos erfassen, eine Reinigung vorbereiten oder Arbeiten nachvollziehbar dokumentieren? Senden Sie uns vorhandene Fotos, ungefähre Abmessungen, Angaben zum bisherigen Lagergut und Ihr Untersuchungsziel. Wir prüfen die Einsatzmöglichkeiten und erstellen ein individuelles Angebot.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen zur Siloinspektion

Für welche Silos kommt eine Drohnenaufnahme infrage?

Entscheidend sind unter anderem Zugang, Innengeometrie, Betriebszustand, Lagergut und mögliche Rückstände. Sowohl geeignete Stahl- als auch Betonsilos können für visuelle Aufnahmen infrage kommen. Die Machbarkeit wird objektbezogen geprüft.

Für unsere Innenaufnahmen planen wir einen entleerten und stillgesetzten Bereich. Verbleibende Anhaftungen werden zusätzlich berücksichtigt. Ob die notwendige Vorbereitung erreicht ist, wird mit dem Betreiber abgestimmt; ein leerer Silo ist nicht automatisch für eine Befliegung geeignet.

Sichtbare Materialansammlungen können dokumentiert werden, sofern die Aufnahme unter geeigneten Bedingungen möglich ist. Ihre Stabilität und das sichere Vorgehen bei einer Entfernung lassen sich durch das Kamerabild allein nicht bestimmen.

Das richtet sich nach Konstruktion, Nutzung, Beanspruchung sowie den maßgeblichen Hersteller- und Prüfunterlagen. Für verschiedene Bauteile und Prüfaufgaben können unterschiedliche Intervalle gelten. Bildaufnahmen lassen sich mit vorgesehenen Stillständen und Reinigungen verbinden.

Ja. Dafür verwenden wir möglichst dieselben Bereichsbezeichnungen und vergleichbare Ansichten. Die Dokumentation zeigt den sichtbaren Zustand. Eine hygienische oder produktspezifische Freigabe ist damit nicht automatisch verbunden.

Maßgeblich sind Objektgröße, Zugänglichkeit, Vorbereitung, gewünschte Detailtiefe und Dokumentationsumfang. Auch die Anzahl der Silos und die benötigten Aufnahmebereiche beeinflussen den Aufwand. Wir kalkulieren die Leistung anhand Ihres konkreten Vorhabens.