Drohnenthermografie in NRW

Mit professioneller Drohnenthermografie erkennen wir thermische Auffälligkeiten an Photovoltaikanlagen, Dächern, Fassaden, Industrieanlagen und Energieinfrastruktur schnell und kontaktlos. Hochauflösende Wärmebildaufnahmen ermöglichen eine präzise Dokumentation schwer zugänglicher Bereiche – effizient, sicher und ohne aufwendige Gerüste oder Hubsteiger. Für Unternehmen, Kommunen und Anlagenbetreiber in Krefeld, Düsseldorf, Duisburg, Mönchengladbach, Neuss, Köln und ganz NRW.

Berührungslose Temperaturerfassung

Oberflächentemperaturen schwer zugänglicher Bereiche können aus sicherer Distanz erfasst werden, ohne dass sich Personal unmittelbar an sensible Anlagen oder Bauteile begeben muss.

Große Flächen effizient prüfen

Dächer, Photovoltaikanlagen und technische Infrastrukturen lassen sich systematisch erfassen, sodass auch größere Flächen vergleichbar und nachvollziehbar dokumentiert werden können.

Thermische Auffälligkeiten lokalisieren

Abweichende Temperaturmuster können bestimmten Bauteilen oder Anlagenbereichen zugeordnet und für eine anschließende fachliche Prüfung gezielt dokumentiert werden.

Nachvollziehbare Wärmebilddaten

Radiometrische Wärmebilder und passende Sichtaufnahmen schaffen eine strukturierte Grundlage für Wartungsplanung, Zustandsbewertung und die weitere Analyse durch qualifizierte Fachpersonen.

Welche thermischen Auffälligkeiten lassen sich mit Drohnenthermografie dokumentieren?

Eine Wärmebildkamera erfasst die von Oberflächen abgegebene und reflektierte Infrarotstrahlung. Daraus werden Temperaturverteilungen berechnet und als Wärmebild dargestellt. So lassen sich größere oder schwer zugängliche Bereiche systematisch vergleichen und ungewöhnlich warme oder kalte Zonen gezielt lokalisieren.

Die Wärmebildkamera sieht jedoch nicht durch Dächer, Fassaden oder andere Bauteile hindurch. Thermische Abweichungen können Hinweise auf mögliche Auffälligkeiten liefern, zeigen aber nicht automatisch deren genaue Ursache.

Typische thermische Auffälligkeiten sind:

  • ungewöhnlich erwärmte Photovoltaikmodule oder einzelne Modulbereiche
  • Temperaturunterschiede zwischen vergleichbaren technischen Komponenten
  • lokale Erwärmungen an elektrischen Anschlüssen und Bauteilen
  • ungleichmäßige Temperaturverteilungen auf Dächern und Fassaden
  • mögliche Wärmeverluste oder Unregelmäßigkeiten innerhalb der Gebäudedämmung
  • thermische Abweichungen an Rohrleitungen, Behältern und Isolierungen
  • Veränderungen gegenüber früheren Vergleichsaufnahmen

Wie zuverlässig eine thermische Auffälligkeit bewertet werden kann, hängt unter anderem vom Material, dem Emissionsgrad der Oberfläche, möglichen Reflexionen, dem Aufnahmeabstand, dem Kamerawinkel, der Sonneneinstrahlung, dem Wind sowie dem Betriebszustand der untersuchten Anlage ab. Diese Bedingungen berücksichtigen wir bereits bei der Einsatzplanung.

Die Drohnenthermografie schafft eine nachvollziehbare Datengrundlage für die weitere Prüfung. Eine abschließende technische, elektrotechnische oder bauphysikalische Bewertung erfolgt bei Bedarf durch einen entsprechend qualifizierten Fachbetrieb, Ingenieur oder Sachverständigen.

Unsere Einsatzgebiete

Photovoltaikanlagen und Solarparks

Bei einer thermografischen Erfassung dokumentieren wir Temperaturmuster an sichtbaren Photovoltaikmodulen. Auffällig erwärmte Zellen, Modulbereiche oder größere zusammenhängende Bereiche können so lokalisiert und mit passenden Sichtbildern zugeordnet werden.

Mögliche Ursachen solcher Muster sind beispielsweise Verschmutzung, Verschattung, elektrische Auffälligkeiten oder Veränderungen an einzelnen Komponenten. Das Wärmebild allein bestimmt die Ursache nicht eindeutig. Die zugeordneten Aufnahmen helfen dem betreuenden PV-Fachbetrieb oder einer Elektrofachkraft bei der gezielten weiteren Untersuchung.

Für aussagekräftige Aufnahmen werden geeignete Einstrahlungs-, Wetter- und Betriebsbedingungen benötigt. Vor dem Termin stimmen wir Anlagenfläche, Zugänglichkeit, vorhandene Modul- oder Belegungspläne und die gewünschte Zuordnung der Ergebnisse ab. Eine einzelne Befliegung liefert keinen vollständigen Nachweis über sämtliche elektrischen Eigenschaften oder den Jahresertrag der Anlage.

Dächer, Fassaden und Gebäudehüllen

Thermografie kann auffällige Temperaturverteilungen an sichtbaren Gebäudeoberflächen dokumentieren. Unter geeigneten Bedingungen ergeben sich daraus Hinweise auf Wärmebrücken, Unterschiede der Dämmwirkung oder andere thermische Unregelmäßigkeiten. Die Aufnahmen helfen, Bereiche für eine gezielte weitere Untersuchung auszuwählen.

Die Beurteilung hängt unter anderem vom Temperaturunterschied zwischen innen und außen, vorangegangener Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit, Wind und den Materialien ab. Für eine Untersuchung der Gebäudehülle werden daher andere Aufnahmebedingungen benötigt als für eine PV-Anlage. Ein auffälliges Muster ist kein eindeutiger Nachweis von Feuchtigkeit oder einer bestimmten Schadensursache.

Drohne bei der thermografischen Kontrolle eines Hochspannungsmastes
KI-generiertes Symbolbild

Elektrische Anlagen und Energieinfrastruktur

Elektrische Verbindungen, Komponenten von Freiluftanlagen, Strommasten und weitere Bereiche der Energieinfrastruktur können unter geeigneten Betriebsbedingungen thermografisch dokumentiert werden. Ungewöhnliche Temperaturunterschiede zwischen vergleichbaren Komponenten können Hinweise auf erhöhte elektrische oder mechanische Belastungen geben.

Die Erfassung aus der Distanz ermöglicht eine erste systematische Dokumentation, ohne dass sich Personal unmittelbar an hoch gelegene oder sensible Anlagenteile begeben muss. Sicherheitsabstände und Vorgaben des Anlagenbetreibers werden bei der Einsatzplanung berücksichtigt. Die elektrotechnische Bewertung der Ergebnisse erfolgt durch entsprechend qualifiziertes Fachpersonal.

Industrieanlagen und technische Komponenten

Drohnenthermografie kann zur Kontrolle von Industrieanlagen, Produktionsbereichen und technischen Außenanlagen eingesetzt werden. Dabei lassen sich Temperaturverteilungen an schwer zugänglichen Komponenten, Hallendächern, Behältern, Schornsteinen oder weiteren Anlagenteilen aus sicherer Distanz dokumentieren.

Abweichungen zwischen vergleichbaren Bauteilen oder ungewöhnlich warme und kalte Bereiche können wichtige Hinweise für Wartung und Instandhaltung liefern. Damit die Aufnahmen aussagekräftig sind, werden der Betriebszustand der Anlage, relevante Sicherheitsvorgaben und der Ablauf vor Ort mit dem Betreiber abgestimmt.

Drohne bei der Thermografie einer Industrieanlage mit eingeblendeter Wärmebildaufnahme
KI-generiertes Symbolbild
Drohnenthermografie von Rohrleitungen und Behältern einer Industrieanlage
KI-generiertes Symbolbild

Rohrleitungen, Behälter und Isolierungen

Oberirdische Rohrleitungen, Rohrbrücken, Tanks, Behälter und technische Isolierungen lassen sich mit Wärmebildaufnahmen gezielt untersuchen. Ungleichmäßige Temperaturverteilungen können Hinweise auf Wärmeverluste, beschädigte oder fehlende Isolierungen sowie thermische Auffälligkeiten an Verbindungen und Armaturen geben.

Durch die Kombination aus Übersichts-, Wärme- und Detailaufnahmen können auffällige Bereiche räumlich zugeordnet und für die weitere technische Prüfung dokumentiert werden. Die Thermografie weist dabei nicht automatisch eine Leckage oder einen inneren Schaden nach, sondern unterstützt die gezielte Eingrenzung relevanter Prüfbereiche.

Nah- und Fernwärme

Für Betreiber von Nah- und Fernwärmeanlagen können Wärmebilder die Dokumentation auffälliger Temperaturmuster unterstützen. An sichtbaren Leitungen und Bauteilen lassen sich beispielsweise Unterschiede an Isolierungen und Übergangsbereichen erfassen.

Bei erdverlegten Leitungen wird die Temperaturverteilung an der Gelände- oder Straßenoberfläche aufgenommen. Auffällige Muster können unter geeigneten Bedingungen Hinweise auf erhöhte Wärmeabgabe oder mögliche Leckagen geben. Die Kamera sieht nicht durch Erdreich. Ob eine Auffälligkeit mit dem Leitungsnetz zusammenhängt, muss anhand von Trasseninformationen, örtlichen Bedingungen und weiteren Prüfungen bewertet werden.

Den möglichen Aufnahmeumfang und die benötigte Dokumentation stimmen wir vorab mit dem Netz- oder Anlagenbetreiber ab.

Drohnenthermografie NRW
Von der Planung bis zur strukturierten Dokumentation

Eine professionelle Drohnenthermografie liefert gezielt verwertbare Wärmebilddaten für Wartung, Zustandskontrolle und weitere fachliche Bewertungen. Dafür stimmen wir Prüfziel, relevante Objektbereiche und den gewünschten Lieferumfang vor dem Einsatz mit Ihnen ab.

Moderne Wärmebildtechnik

Für die Datenerfassung setzen wir die DJI Matrice 4T ein. Ihre radiometrische Wärmebildkamera wird durch hochauflösende RGB- und Zoomkameras ergänzt. Dadurch lassen sich thermische Auffälligkeiten erfassen und den jeweiligen Modulen, Bauteilen oder Anlagenbereichen nachvollziehbar zuordnen.

Die Aussagekraft der Aufnahmen hängt unter anderem von Material, Emissionsgrad, Reflexionen, Sonneneinstrahlung, Wind, Aufnahmeabstand und Betriebszustand ab. Diese Faktoren berücksichtigen wir bei der Einsatzplanung.

So läuft die Drohnenthermografie ab

1. Prüfziel festlegen: Wir klären, welche Bereiche thermografisch erfasst und wofür die Daten benötigt werden.

2. Einsatz planen: Wetter, Messbedingungen, Flugzonen, Sicherheitsabstände und notwendige Abstimmungen werden geprüft.

3. Daten erfassen: Vor Ort entstehen radiometrische Wärmebilder sowie ergänzende RGB- und Zoomaufnahmen.

4. Ergebnisse übergeben: Die Aufnahmen werden gesichtet, geordnet und entsprechend dem vereinbarten Umfang aufbereitet.

Welche Ergebnisse Sie aus der Thermografie erhalten

Die Unterlagen sollen zeigen, wo eine Auffälligkeit aufgenommen wurde und unter welchen Bedingungen das Bild entstanden ist. Den Umfang legen wir passend zu Ihrer Aufgabe fest. Mögliche Bestandteile sind:

  • radiometrische Wärmebilddateien mit gespeicherten Temperaturinformationen;

  • passende Sichtaufnahmen zur Orientierung und Zuordnung;

  • markierte Bildbereiche und vereinbarte Temperaturanzeigen;

  • Bild- oder Bereichsnummern mit kurzer Beschreibung;

  • eine PDF-Dokumentation mit Aufnahmezeitpunkt und relevanten Bedingungen.

Bei der DJI Matrice 4T können radiometrische Originalaufnahmen als R-JPEG vorliegen. Diese lassen sich mit kompatibler Analysesoftware wie dem DJI Thermal Analysis Tool weiter untersuchen. Eine farbige JPG-Vorschau oder ein Bild in einem PDF enthält für sich allein nicht automatisch dieselben auswertbaren Temperaturinformationen.

Für Vergleichsaufnahmen ist die Farbpalette allein kein verlässlicher Maßstab. Auch Temperaturskala, Aufnahmewinkel, Materialeigenschaften und Umgebungsbedingungen müssen berücksichtigt werden. Wärmebilder zeigen thermische Zustände zum Aufnahmezeitpunkt; die weitere Diagnose erfolgt durch entsprechend qualifizierte Fachpersonen.

Drohnenthermografie in ganz NRW

Von unserem Standort in Krefeld planen wir thermografische Drohneneinsätze am Niederrhein, im Ruhrgebiet, im Rheinland sowie in Aachen und der Euregio. Geeignete Photovoltaikanlagen, Gewerbedächer, Gebäude und Industriestandorte prüfen wir unter anderem in Essen, Dortmund, Leverkusen und weiteren Städten Nordrhein-Westfalens.

Eine vollständige Übersicht finden Sie unter Drohnen-Einsatzgebiete in NRW.

IHR PROJEKT. UNSERE EXPERTISE.

Drohnenthermografie in NRW anfragen

DroneTech Solution

Sie möchten eine PV-Anlage, Gebäudeoberfläche oder technische Anlage thermografisch dokumentieren? Senden Sie uns den Standort, die ungefähre Größe und Ihre konkrete Fragestellung. Vorhandene Fotos und Pläne helfen bei der Vorbereitung. Wir prüfen den möglichen Aufnahmeumfang und die erforderlichen Bedingungen und erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot.

FRAGEN UND ANTWORTEN

Häufig gestellte Fragen zur Drohnenthermografie

Was kann eine Drohnenthermografie sichtbar machen?

Drohnenthermografie stellt Temperaturverteilungen auf sichtbaren Oberflächen dar. Dadurch lassen sich beispielsweise thermische Auffälligkeiten an Photovoltaikanlagen, Dächern, Fassaden, Industrieanlagen, Rohrleitungen und elektrischen Komponenten dokumentieren. Wärmebilder liefern wichtige Hinweise, sehen jedoch nicht durch Bauteile hindurch und ersetzen keine abschließende technische Bewertung.

Die geeigneten Bedingungen hängen vom jeweiligen Einsatz ab. Bei der PV-Thermografie sind ausreichende Sonneneinstrahlung, ein repräsentativer Anlagenbetrieb und möglichst wenig Wind wichtig. Bei Gebäuden werden unter anderem ausreichende Temperaturunterschiede sowie geringe Sonneneinstrahlung benötigt. Die Voraussetzungen prüfen wir vor jedem Einsatz individuell.

Die Photovoltaikanlage wird systematisch mit einer radiometrischen Wärmebildkamera erfasst. Ungewöhnlich erwärmte Module oder Modulbereiche können lokalisiert und durch ergänzende Sichtaufnahmen eindeutig zugeordnet werden. Die Ergebnisse unterstützen die gezielte technische Überprüfung durch einen Solarfachbetrieb oder eine Elektrofachkraft.

Die Kosten richten sich nach Objektart, Größe der zu erfassenden Fläche, Standort, Flugplanung, erforderlichen Abstimmungen, Messbedingungen und gewünschtem Dokumentationsumfang. Senden Sie uns einige Informationen, Fotos oder vorhandene Pläne. Nach einer kurzen Prüfung erhalten Sie ein individuelles und unverbindliches Angebot.

Das hängt vom jeweiligen Einsatzort und den örtlichen Gegebenheiten ab. In bestimmten Gebieten, beispielsweise in der Nähe von Flughäfen, Industrieanlagen oder anderen sensiblen Bereichen, können zusätzliche Genehmigungen oder Freigaben erforderlich sein. Wir prüfen die Voraussetzungen im Vorfeld und kümmern uns bei Bedarf um die notwendigen Abstimmungen, damit die Drohneninspektion sicher und rechtskonform durchgeführt werden kann.

Wenn radiometrische Originaldateien zum vereinbarten Lieferumfang gehören, können diese mit kompatibler Software weiter ausgewertet werden. Bei Aufnahmen der DJI Matrice 4T kommt beispielsweise das DJI Thermal Analysis Tool infrage. Der Umfang gespeicherter Daten und die Interpretation der Temperaturwerte hängen vom Dateityp, den Einstellungen und den Aufnahmebedingungen ab.